Das Äffchen im Gehirn, oder was treibt dich dazu Dinge einfach nicht zu tun? Aufschieben – ein Alltagsproblem.

Ich möchte euch zum Wochenende einen Ted-Talk empfehlen. Thema: Aufschieben.

Tim Urban, selbst von prokrastinierendem Verhalten betroffen, erzählt sehr humorvoll, wie er die sogenannte Aufschieberitis erklärt. Etwas aufschieben – das macht doch jeder! Ja, aber es gibt Menschen die schieben (nahezu) immer auf und es gibt Menschen die schieben (nahezu) alles auf. Wenn dieses Verhalten dein Leben, deinen Beruf, deine Partnerschaft nachhaltig negativ beeinflusst und gar gefährdet, können tieferliegende Ursachen dahinter stecken. Mann nennt das Verhalten dann (krankhafte) Prokrastination und sie ist meist ein Symptom einer ernstzunehmenden Diagnose. Sie tritt also als Begleiterscheinung psychischer Probleme auf.


Das alltägliche Aufschieben kann ohne große Folgen in unserem Leben bleiben. Oder auch nicht. Vielleicht behinderst du dich durchaus im Beruf oder in deiner Partnerschaft, aber es geht eben doch irgendwie. Du bist Selbsttändig und weißt eigentlich, dass da noch viel Potential schlummert, du aber die Dinge aufschiebst, die weiterbringen könnten? Du weißt genau, was du verändern könntest in den unterschiedlichen Lebensbereichen, aber tust es partout nicht? Dann gibt es etwas, das dich abhält, eine innere Blockade, die dazu führt, dass du aufschiebst. Immer wieder. Obwohl ein starkes Bewusstsein da ist. Obwohl du eigentlich willst. Aber du kannst nicht. Findest immer wieder Argumente…
Für ein Projekt das in der zweiten Jahreshälfte startet, suche ich Klienten, die sich dieser alltäglichen Aufschieberitis stellen und ihre Blockade auflösen wollen. Ich untersuche eine Arbeitsthese in Coachings mit Hilfe der Wingwave-Methode.
Du würdest gerne dein Aufschiebeproblem angehen und von meinem Projekt profitieren? Dann melde dich 🙂 Für mindestens 10 Klienten ist ein besonderes Coaching aufgesetzt.

Dem alltäglichen Aufschieben ist niemand einfach ausgeliefert. Ich habe in meinem Buch „Vielbegabt, Tausendsassa, Multitalent. Achtsame Selbstfürsorge für Scannerpersönlichkeiten.“ (hier) zu Prokrastination als Irrtum bei Scannerpersönlichkeiten geschrieben. Oft stecken Dinge dahinter, die lösbar sind, oder in einer Art veränderbar, dass du deine Projekte angehen, deine Veränderungen oder Umsetzungen schaffen kannst. Schreib mir gerne und komm in das besondere Coachingprogramm… natürlich gibt es in diesem Programm Sonderkonditionen 😉


Aber zuerst: schau dir den Ted-Talk an. Es ist köstlich, wie Tim über seine Anlage Aufzuschieben lachen kann… und toll, dass er den Menschen erklärt, wie es ist, immerzu aufzuschieben.

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3 Gedanken zu “Das Äffchen im Gehirn, oder was treibt dich dazu Dinge einfach nicht zu tun? Aufschieben – ein Alltagsproblem.

  1. Hallo Annette,
    vielen Dank für Deinen Beitrag! Ich stelle wirklich viel auf die Beine … bin aber auch großartig im Prokrastinieren. Darum einfach mal meine Frage an Dich: Wann fängt „Prokrastinieren“ eigentlich an? Habe ich „zu früh“ ein schlechtes Gewissen und ist das Verzögern einfach ein Teil meines normalen Prozesses für die Umsetzung von Dingen? Oder ist Prokrastination bereits in dem Moment gegeben, indem ich mich (gerne!) von etwas anderem ablenken lasse und eben nicht an der geplanten Aufgabe arbeite? Danke auch für den Hinweis auf Dein Buch (Leseprobe ist bestellt) und den TED-Talk (ich liebe TED – wird später geschaut – damit ich nicht weiter prokrastiniere 😉 )
    Zauberhafte Grüße
    Birgit

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    • Liebe Birgit,
      wichtig ist bei allen Überlegungen zu diesem Thema: es gibt wirklich einen Unterschied zwischen „krankhaftem“ Prokrastinieren und dem, was wir alltägliches Aufschieben nennen. Und da ist es so, dass das – ich nenne es mal Intuitive Aufschieben, durchaus einen postitiven Sinn haben kann. Manches erledigt sich von selbst, wenn wir es etwas ruhen lassen. Anderes arbeitet im Unterbewusstsein weiter und sortiert vielleicht nochmal, um dann zu einem etwas späteren Zeitpunkt positiver oder effektiver angegangen werden zu können. Manchmal schieben wir Dinge auf, weil die mentale Kraft fehlt. Das sind die positiven Nebeneffekte. Wenn wirkliche Lebenseinschränkung oder gar Gefahren drohen, gehen mit einer Prokrastination in der Regel noch ganz andere Lebensprobleme einher…
      Ablenkung hingegen ist ein ganz eigenes Thema 😉 Ich würde auch hier unterscheiden! Ich lasse mich auch gerne mal ablenken. Und weil ich das hin und wieder sogar brauche, gebe ich mir dafür „Freiräume“ – erlaubtes Ablenken oder Treiben lassen. Und dann ist es nicht aufschieben.
      Und wenn wir wirklich aufschieben – ob bewusst oder unbewusst – glaube ich fest an einen dahinter liegenden tieferen Grund. Das Aufschieben „erfüllt“ dann etwas. Auch wenn ich mich ärgere…
      Liebe Grüße
      Annette

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