„Mama arbeitet – wir gehen mit!“ Mein Startup des Jahres: Ein Coworkingspace mit Kinderbetreuung.

Arbeiten mit Kind. Mama-Working. Working-Mum. Vereinbarkeit. Wiedereinstieg. Arbeitsplatz. Nachtarbeit… all das sind Schlagworte, die mit einfallen, wenn ich an moderne Zeiten in Sachen Mutter-Sein und Erwerbstätigkeit denke. Ich selbst kenne die Schwierigkeiten des Homeoffice, wenn man (z.b. als Selbständige) mit Kind von zu Hause arbeitet. Meine Kinder sind schon verhältnismäßig groß, aber bestimmte Zeitfenster sind auch hier für meinen Job tabu. Dabei ist mein Arbeitsplatz zuhause sehr schön und ich bin auch ein echter Homeworker.

Aber eine andere Leidenschaft ist ,neben dem Homeoffice, das Coworken. Ich mache es im Cafe oder in einem Space oder auch zuhause mit lieben KollegInnen.

Heute war ich bei einer Eröffnung: Cowoki in Köln hat seine Pforten geöffnet. Schon lange beobachte ich in den sozialen Medien das Werden dieses tollen Projektes rund um das Arbeiten mit Kind, das heute an den Start ging. 17390735_1476160042414241_953541459230116120_o

Peggy (rechts) und Julia (links) haben ein Startup Wirklichkeit werden lassen, dass einfach gefällt. Einladende Räumlichkeiten die vernetztes Arbeiten ermöglichen, aber nicht zu groß sind, dass man sich in der Fülle an Etagen oder Kleinraumbüros verliert. Zwei Jahre durfte die Idee sich umsetzen und in die Wirklichkeit finden. Diese Zeit brachte liebevolle Details und gut durchdachte Arbeitsplätze hervor.

Als vielbegabte Scannerin liebe ich das Arbeiten mit einem Gegenüber. Jemand der genauso vertieft ist wie ich, aber ansprechbar ist, wenn etwas (eine Idee oder so) mein Denken so durchzieht, dass sie mal eben raus muss. Ich liebe auch die verschiedensten Arbeitsplätze und die bietet mir das Cowoki! Schreibtische die wahlweise mit Aufsteller als Stehpult zu nutzen sind. Tische für zwei, an denen ich an der Rauminnenseite auch prima im Stehen schreiben, tippen oder skizzieren kann. Besucherpinnwände würden mir sogar das entwickeln von Ideen ermöglichen.

Als Coach habe ich mich auch sehr am „Coachingraum“ gefreut. Ein kleiner, feiner und heller Raum für Vier-Augen-Gespräche. Es gibt einen Teamraum und einen Konferenzraum. Beides mit guten!!! Stühlen ausgestattet. Beamer und Flachbildschirm sind vorhanden. Drucker und Kopierer stehen bereit.

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Ach ja: der Kaffee 🙂 Getestet und für sehr gut befunden, normale, Soja- und laktosefreie Milch. Das bekommt von mir höchste Punktzahl! Demnächst gibt es dann auch kleine Snacks am Mittag.

Aber: es ist ja Arbeiten mit Kind angesagt. Im Sommer öffnet die Tagespflege, die dem Cowoki auf seiner ersten Etage angeschlossen ist. Die Räume versprechen eine angenehme Atmosphäre und Raum für Kinder, den sie mit ihrer Lust, Laune und ihrem Treiben füllen können. Schon jetzt können sich interessierte Eltern bei Julia oder Peggy bezüglich der vorerst 9 Betreuungsplätze melden.

Nachhaltigkeit. Ich bin immer begeistert, wenn ich Locations sehe, die versuchen, wo es geht, nachhaltig zu arbeiten. Das beginnt im Cowoki beim Kaffee und endet bei den Stühlen. Ergonomisch (ich hab mich heute durchgesessen, das ist ein echtes Sitzerlebnis!) und nachhaltig.

Dieser Blog hat nicht oft Platz für Empfehlungen dieser Art. Aber heute ist es soweit. Am Freitag werde ich Cowoki – Coworking Plus auch mit Laptop und Arbeitsinhalten, sowie einer lieben Freundin im Schlepptau einen Tag im Working-Modus testen. Aber ich bin jetzt schon so angetan (und habe heute noch ein wenig Early Bird Tickets gekauft)! Und wenn ich mal Frischluft brauche, lockt der nahe Stadtgarten… grandios! Den mag ich ja eh. Dort startete auch die Achtsame Stadtwanderung im belgischen Viertel.

Ach ja, was noch? Ich sehe mich in einer achtsamen Pause auf dem kleinen Balkon stehen „einatmen – ausatmen – einatmen“ und mir ein inneres Lächeln schenken, weil ich in diesen hellen, schönen und freundlichen Umgebung sicher gut für mich sorgen kann! Achtsames Arbeiten kann für Mütter auch Arbeiten mit dem Kind in der Betreuung eine Etage tiefer sein! Wie Peggy in der Geschichte ihrer Idee auf der Webseite erzählt, gab es bisher in Köln zwar schon viele, teilweise sehr schöne Coworkingspaces, aber eben keines mit Kinderbetreuung. Anders als in Städten wie Berlin, München oder Leibzig. Schön, das zwei tatkräftige Mamas nun einen Ort geschaffen haben, an dem gemeinsames Arbeiten mit Kind, ohne Kind, für Männer und Frauen und alle Arten von Beschäftigung möglich wird. Ich freue mich auf schöne Stunden dort… und habe schon die ein oder andere Idee im Kopf!

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2 Gedanken zu “„Mama arbeitet – wir gehen mit!“ Mein Startup des Jahres: Ein Coworkingspace mit Kinderbetreuung.

    • Ja, Toddler soll gut sein! Kannst ja gerne mal berichten.
      Meine Kinder sind ja ehrlich gesagt schon aus dem Alter raus, aber ich hätte es so gefeiert, wenn ich eine solche Möglichkeit gehabt hätte. Jetzt bin ich ohne Kind da und fühle mich dennoch super wohl 😉

      LG
      Annette – Achtsamkeitscoach

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