Hilfe im Workbook-Dschungel Teil 5 – SONDERAUSGABE als Blogbeitrag „Mein Bestes Jahr 2016“

Heute stelle ich in meiner Workbook-Reihe ein Buch vor, das das Prädikat „Workbook“ wirklich verdient hat! Und mit der Vorstellung und Besprechung nehme ich gleichzeitig an der Blogparade „Mein bestes Jahr 2016 – endlich Zeit für Herzensthemen“ teil. Mit vieeeeelen anderen Bloggerinnen, heute zum Beispiel http://www.imweb-team.de/news/ und http://buchreisender.de/

Die erste Begegnung: Heißersehnt flattert ein Rezensionsexemplar des Arbeitsbuches von Susanne Pillokat-Tangen und Nicole Frenken ins Haus und ich denke: Wow! Das Format entspricht mir sehr (Din A4). Genial… das Titelbild erinnert an Mary Poppins 🙂 Ich freue mich! Dann entdecke ich Kalender, die dem Leser helfen können bei der Planung des Jahres 2016 und auch noch sehr schöne Postkarten (die zu einer der Aufgaben des Buches passen/gehören)… der erste Eindruck ist gelungen. Ich freue mich auf die zweite Begegnung.

„Cafehausstunde“…  Ich nehme mir dann erst mal meine Aufgabe vor! Denn um sich ein Bild von einem Workbook zu machen, macht es Sinn, auch etwas auszuprobieren. Was wäre oder ist denn für mich ein „bestes Jahr“? Was würde in einem solchen Jahr passieren?… Der erste Gedanke zu dieser Aufgabe kommt schnell und ich frage mich, warum denn ein bestes Jahr? Ich schaue zurück und frage mich, was waren denn gute Jahre? Oder schlechte? Was hat GUT für mich ausgemacht? Irgendwann ist mir klar: es gab durchaus einen Wendepunkt, danach ging es immer weiter voran. Auch mal durch harte Zeiten, aber dennoch weiter und sprichwörtlich „bergauf“. Kein „auf dem Platz treten“, wie ich es von früher kannte. Das Leben war ab diesem Zeitpunkt der persönlichen Wende grundlegend positiv! Also denke ich: vielleicht ist ja jedes Jahr ein bestes Jahr? Nicht, weil alles immer besser wird, sondern weil man immer wieder etwas entdeckt, was vielleicht eine bessere Strategie ist, oder eine bessere Art für mich mit meinen Umständen umzugehen, oder etwas zu organisieren, zu Entscheidungen zu kommen. ICH zu sein. 12239693_998358646894892_3753420922791090541_n

Das Workbook mit seiner Fülle an Übungen gefällt mir! Viele Übungen kenne ich aus meiner Coachingarbeit so, oder so ähnlich und finde die Umsetzung sehr gelungen! Deshalb habe ich auch Lust, mehr als die mir gestellte Aufgabe – was denn ein „bestes Jahr“ sei – selbst zu machen. Das Buch startet mit einem Rückblick auf 2015. Ich bin eigentlich kein Fan von Rückblicken, aber mir wird schnell klar, dass bei vielen Übungen ein Gefühl der Dankbarkeit in mir aufsteigt. Und als Frau der Achtsamkeit ist dann das innere Lächeln nicht weit 🙂 Mein 2015 war wahrlich nicht ohne Hürden und Einschnitte, aber bei allem, was mir Kraft abverlangte und traurig machte: es gab auch viel Gutes, Schönes, Ermutigendes. Das Buch lenkt meinen Blick auf diese positiven Dinge. Als lösungsorientiert arbeitendem Menschen gefällt mir das! Es geht ums Würdigen. Und aus einer positiven Grundstimmung heraus Neues anzugehen… da will man laut „Hallo 2016 – lass uns gemeinsam die Welt verändern“ rufen. Ich werde kreativ und lasse mich auf die Übungen ein und merke, dass mir mein persönlicher Rückblick doch sehr gut tut! Ich sage: Danke, 2015 – du warst (bist noch!) ein gutes Jahr!

Das Buch kommt sehr weiblich daher! Ist irgendwie verspielt. Ich finde es schön, eher sachliche Typen könnten es zu verspielt finden. Das Workbook bietet beständig gute Übungen zur Auseinandersetzung – zum Beispiel mit deinen Träumen und Wünschen (S. 46/47) Eine Übung die ich mag! Denn wir tragen alle Wünsche und Träume in uns, sprechen sie aber oft nicht aus. Nicht mal vor uns selbst fassen wir sie in Worte. Aber die Kraft des Wortes ist ziemlich groß! Was ich einmal ins Wort gebracht habe, bleibt ausgesprochen. Es hat den ersten Schritt aus mir heraus gemacht und kann sich entwickeln und vorankommen – oder auch bewußt verworfen werden.

Das „be-smart“ – Kapitel ist toll. Als Coach schmunzelt man, weil die Autorinnen es geschafft haben, gute Methoden und Tools in griffiger Art für ein Selfcoaching umzusetzen. Die kleine Falle beim „Selbermachen“: der Innere Schweinehund. Der Coach, der dir live gegenübersitzt, kümmert sich in der Regel genau darum, um den Inneren Schweinehund, stellt genau die Frage, die du dir selbst eben nicht stellst… Aber wer konsequent ist und gut im Umsetzen, vielleicht auch geübt im Reflektieren, findet hier einen guten Leitfaden von Träumen zu Zielen und dann zu konkreten Umsetzungenschritten zu kommen. 11988768_998358686894888_4337101910766047186_n

Das Abschlusskapitel bilden Tipps – eine kleine Schatztruhe an Helfern, die dich in der Umsetzung und im „am Ball bleiben“ unterstützen können! Mir gefallen hier einige Dinge gut. Unter anderem das Visionboard. Man versteht darunter eine Collage, die man im eigenen Geschmack und mit persönlichem Bezug zu einem Thema oder eben hier zum Jahr 2016 erstellt. Ein Visionboard ist wie ein geistiger Anker! Es ist ein guter Mahner, ist Motivation und eine Erinner-mich. Ich wurde im Jahr 2015 selbst von einer solchen Collage begleitet. Als ich in meinem Erfolgsteam mit dieser Aufgabe konfrontiert wurde, dachte ich „ach du lieber Gott – jetzt soll ich kleben…“ ABER das Bild ist mir so wichtig geworden, hat sich über das Jahr hinweg auch mit mir weiterentwickelt und mein Thema und sein Werden begleitet! Ich kann also nur empfehlen: auch wenn man denkt, Um Himmels Willen! – einfach mal machen.

Die 15 Mutmachportraits, von Frauen, die ihre Herzensthemen angegangen sind, kann man lesen oder überblättern. Dem eigentlichen Workbook tut es keinen Abbruch, wenn man sich auf die Übungen konzentriert. Ich selbst fand dort bekannte Gesichter. Zum Beispiel Sandra Holze, von deren Newsletter ich durch ihre große Kompetenz immer wieder profitiere oder Esther Eisenhardt, die das Frauennetzwerk Mompreneurs gegründet hat. Als Netzwerkin dort durfte ich schon oft die wunderbar positive Kraft, die davon ausgeht, für mich nutzen!

Gesamturteil: sehr empfehlenswert! Und ein Glückwunsch an Susanne und Nicole, die ihr eigenes Herzthema so gelungen umgesetzt haben, damit andere (Frauen) ihren Herzthemen auf die Spur kommen und ihnen folgen!

Interessant? Dann schau gerne mal auf der Seite von Mein bestes Jahr vorbei. Dort gibt es weitere Infos und bestellen kann man auch direkt 🙂

Und morgen kannst du mehr Meinungen lesen, wenn

ihren Beitrag zur Blogparade leisten.
Ich war gerne mit dabei.
Und nehme in den nächsten Tagen das Buch immer wieder zur Hand… da ist noch viel an spannenden Impulsen, die auch mich sicher gedanklich weiterbringen 😉
Blogparadensiegel_Mein bestes Jahr-1

4 Gedanken zu “Hilfe im Workbook-Dschungel Teil 5 – SONDERAUSGABE als Blogbeitrag „Mein Bestes Jahr 2016“

  1. Pingback: Mein bestes Jahr 2016 Teil 3 | winnieswelt

  2. Pingback: Mein bestes Jahr 2016 - Susanne Pillokat

  3. Hey 🙂
    Ich lese momentan viele Biographien, die mich zum teil inspirieren und zum Teil abschrecken. Eines ist mir aber in den letzten Monaten nach Burnout und Job-an-den-Nagel-Hängen klar geworden: Ich möchte kein angestellter sein. Ich möchte meine eigenen Ziele erreichen. Und ich brauche einen Weg, ein Ordnungssystem, etwas, zum dran entlang hangeln. Weil mein Freund dieses Thema im Rahmen seines Coachings auch gerade macht, habe ich den Companion entwickelt. Einen Begleiter, der dich dazu zwingt, zu planen. Dort schreibe ich mein Jahresziel hinein, dann überlege ich mir, welche 12-Wochen-Ziele ich auf dem Weg dorthin brauche und dann gehe ich die einzelnen Wochen durch. Eine klare Tagesstruktur hat mir lange gefehlt und die Beschränkung auf wenige wichtige Topics auf meiner To-Do-Liste auch. Die Coachings von mir und meinem Freund haben eines klar gemacht: Wer sich verzettelt, kommt zu nichts. Die Ziele aufschreiben ist eine Sache, den Weg finden eine andere.

    Meine wöchentlichen Aufgaben sind wirklich vielfältig, aber ich frage mich immer wieder, ob sie mich meinem Ziel wirklich näher bringen?! Dadurch, dass ich aber feste 12-Wochen-Ziele habe, besteht die Möglichkeit, dass ich umschwenke und meine Taktik überdenke, wenn ich merke, dass ich zwar gestrampelt habe wie verrückt, ich mein 12-Wochenziel aber verfehlt habe.

    Es macht auch Sinn, zwischendurch mal wieder auf Seite 1 vorzublättern und zu schauen, wie weit man denn von seinem Ziel entfernt ist und ob man nicht vielleicht zwischendurch schonmal eine andere Richtung einschlagen sollte. – Ich finde es aber total motivierend, dass seit gut zwei Jahren immer mehr Leute etwas verändern wollen. Und für genau so Menschen wie uns habe ich den Companion entwickelt 🙂 Ich hoffe, er hilft nicht nur meinem Freund und mir ^^

    Dein Artikel zeigt aber mal wieder, dass wir nicht alleine sind und dass wir immer mehr werden, denen die Augen geöffnet werden. Die endlich etwas erreichen und verändern wollen 🙂 Ich könnte fast heulen, weil das Gefühl von Gemeinschaft wirklich stärkend ist, wenn man sich sonst allein und hilflos fühlt.

    Alles Liebe,
    Julia

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    • Liebe Julia,
      danke für deinen Kommentar! Ja, es werden immer mehr Menschen aufmerksam für das, was zählt, wichtig ist, ein „Herzthema“ ist, bei dem es sich mehr als lohnt, am Ball zu bleiben. Dein Planer ist eine coole Sache und ich könnte mir vorstellen, dass er manchen einem eine gute Hilfe ist. Ich könnte mir vorstellen, ihn in Seminaren und Vorträgen mit einzubauen… wenn es darum geht, dass Ziele nicht nur formuliert werden sollen, sondern dass es auch der Schritte bedarf, um sie zu erreichen. Und WIE man das hinbekommen kann 😉 Kann man ihn irgendwo anschauen? Oder ist er „nur“ online erhältlich?
      Ich wünsche dir alles Gute und „weiter so“!
      Annette

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